30.09.2013 | 11:15
Die Beschäftigungsentwicklung in der Schweiz
Seit dem schlimmsten Krisenjahr 1999 wurden in der Schweiz signifikant viele Arbeitsstellen neu geschaffen. Doch gleichzeitig ist leider auch die Zahl der registrierten Arbeitslosen angewachsen. Zu diesem Thema hat nun die Forschungsstelle für Konjunktur der ETH Zürich eine Analyse veröffentlicht. Und beim Betrachten dieser Analyse wird schnell deutlich, dass die Fachleute für die Entwicklung der Beschäftigung in der Schweiz die Lage signifikant und chronisch unterschätzt haben!   Die Vorhersagen der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich   -        In der Mitte des Jahres 2009, als die Wirtschaft am tiefsten eingebrochen war, sagte diese Stelle voraus, dass sich die Beschäftigung bis zum Ende des Jahres 2012 nicht von diesem signifikanten Rückgang erholen werde -        Doch seit dem zweiten Quartal 2009 wurden 171.000 Vollzeitstellen neu geschaffen worden -        Dabei stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 224.000 an, genauer gesagt um 4,9 Prozent -        Die hauptsächlichen Nutzniesser dieser Entwicklung waren dabei die Ausländer, ihre Zahl hat auf dem Schweizer Arbeitsmarkt in diesen vier Jahren um sogar 10,3 Prozent zugelegt!   Der grösste Anteil am Aufbau der Beschäftigung vollzog sich im Sektor der Dienstleistungen, dort entstanden im Beobachtungszeitraum dieser vier Jahre 6,6 Prozent, beziehungsweise 193.000 zusätzliche Arbeitsstellen. Besonders zugelegt im besagten Dienstleistungssektor haben die staatsnahen Bereiche, wie zum Beispiel die öffentliche Verwaltung, das Sozial- und Gesundheitswesen, Erziehung und Unterricht. Ein Sorgenkind dagegen ist und bleibt die Industrie. Dieser Sektor konnte sich noch nicht wirklich von der Krise erholen. Im Vergleich zum Jahr 2009 ist die Zahl der dort Beschäftigten um 2,5 Prozent, beziehungsweise 16.600 gesunken.   Trotz der Zunahme der Beschäftigung wächst die Zahl der Arbeitslosen stetig!   -        Seit der Mitte des Jahres 2011 musste ein Zuwachse der Arbeitslosenzahlen um 18.600 auf insgesamt 130.000 Personen verzeichnet werden   Woran kann das liegen, dass es eine zunehmende Beschäftigung bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitslosenquote gibt?   -        Die Stellen, die es zu besetzen gilt, passen häufig nicht zum Jobprofil der Arbeitslosenquote -        Eine Ursache für diese Disharmonie könnte darin liegen, dass es in der Wirtschaft zu einer recht heftigen Verschiebung von den niedrigen zu den hoch qualifizierten Arbeiten gab -        Belegt wird diese These damit, dass die Zahl der Erwerbstätigen, die über einen Universitäts- oder vergleichbaren Abschluss verfügen seit der Mitte des Jahres 2009 um 167.000 zugelegt hat -        Im Gleichzug ist die Zahl der Beschäftigten ohne diesen hoch qualifizierten Abschluss um 5000 gesunken   Andere Ökonomen sehen die Entwicklung eher als das Ergebnis daraus, dass es in bestimmten Branchen schwer ist, eine Tätigkeit zu finden. Dazu gehören die Maschinenindustrie, der Tourismus und die arg minimierten Backofffices der Banken. Ganz anders sieht es im Bereich der Krankenpflege und der Sanitärmonteure auf dem Bau aus. Und wie sind die weiteren Aussichten? Die KOF hat ihre Herbstprognose bereits präsentiert. Dabei hat sie die Prozentpunkte für die Wachstumserwartung kräftig angehoben. Denn die Fachleute gehen davon aus, dass sich die Dynamik der Konjunktur langsam aber deutlich von der Binnenwirtschaft auf die ausländische Nachfrage verlagern wird. Denn die Erholung im Euroraum lässt diese Erwartung zu und als Folge dessen werden sicher auch die Ausrüstungsinvestitionen anziehen.
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