28.09.2013 | 16:20
Hypothekenfinanzierung, so steuern Sie den steigenden Zinsen entgegen
Wenn man als Schweizer Bürger eine Festhypothek besitzt, deren Laufzeit noch über einige Jahre geht und man sich trotzdem schon heute die niedrigen Zinsen langfristig sichern möchte, hat man einige Optionen zur Auswahl. Dazu zählt auch die vorzeitige Auflösung der alten Festhypothek, in der Kombination mit dem Abschluss einer neuen Hypothek. Dieses Vorgehen ist in den meisten Fällen zwar zuerst teuer, kann sich aber durchaus lohnen, wenn ein paar Punkte dabei beachtet werden.   Viele Hypothekarnehmer betrachten den Zinsmarkt mit besorgten Augen. Speziell die Kunden, bei denen die Kredite noch sehr lange laufen, müssen mit einem weiteren Anstieg der Zinsen rechnen. In diesem Falle werden die rekordtiefen Zinsen völlig ungenutzt an ihnen vorüber gehen. Das ist natürlich höchst ärgerlich. Und sollte es tatsächlich so kommen, wie es von den Experten erwartet wird, nämlich dass die Zinsen noch stärker ansteigen, dann könnte das eine weitere Konsequenz zur Folge haben. In diesem Falle könnte es nämlich sein, dass für die Anschlussfinanzierung noch mehr gezahlt werden muss, als für die ursprünglich abgeschlossene Hypothek.   Was schlagen manche Banken ihren Kunden in solchen Fällen vor?   -        Die vorverlegte Rückzahlung einer Tranche -        Langfristig können die Mittel dann wieder zu den aktuell günstigen Zinsen aufgenommen werden -        Damit erstreckt sich die Zinssicherheit für den Kunden wieder über ein längeres Zeitfenster -        Die Bank lässt sich allerdings die von ihr beim Abschluss der Hypothek getätigte Zinsabsicherung für die Restlaufzeit rückwirkend vergüten -        Zusätzliche Kosten für das getragene Risiko, die Administration und die Unterlegung von Eigenmitteln, insgesamt können diese Kosten circa 1 Prozent der Kreditsumme pro Jahr ausmachen! -        Ebenfalls zu den Kosten für die Kündigung summiert sich die anfallende Vorfälligkeitsprämie -        Diese Prämie wird auf den Zins der neuen Hypothek umgelegt oder ist direkt in einer Summe zu zahlen     All diese Punkte sollte man durchdenken und alles miteinander summieren, bevor man die alte Hypothek auflöst! Eine vorzeitige Auflösung ist nur dann finanziell sinnvoll, wenn die Kosten einer neuen Hypothek, zuzüglich der Vorfälligkeitsprämie günstiger sind, als die ursprünglich aufgenommene Hypothek.   Nutzen Sie als Kunde Ihren Verhandlungsspielraum bei der Bank. Denn auch die Banken sind schließlich auf Sie angewiesen. Diesen Umstand können Sie zu Ihrem Vorteil nutzen und danach fragen, ob die Bank Ihnen bei den Konditionen für den neuen Kredit entgegenkommt. Außerdem haben die Banken durchaus die Möglichkeit zumindest zum Teil auf einen doppelten Ansatz von Kosten und Marge zu verzichten. Sollte Ihnen Ihre Bank in diesen Punkten gar nicht entgegenkommen wollen, dann sagen Sie ruhig, dass Sie auch schon Angebote von anderen Finanzinstituten eingeholt haben, für Ihre neue Hypothek. Und das sollten Sie auch tatsächlich tun, denn wie überall lohnt sich auch hier der Vergleich. Wenn Ihr Bankberater realisiert, dass Sie es durchaus in Erwägung ziehen, Ihre gesamte Finanzierung auf einen anderen Anbieter zu übertragen, dann wird er höchstwahrscheinlich plötzlich sehr viel flexibler und entgegenkommender sein. Mit dieser Taktik sparen Sie enorme Kosten! Denn eine vorzeitige Auflösung kann sehr einfach mit einem Wechsel des Anbieters verbunden werden. Und die Bank möchte Sie als Kunden behalten.
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